Schreien
Schreien
Schreien ist was ganz normales im täglichen Leben des Babys. Es macht dadurch auf seine Bedürfnisse aufmerksam. Denn sprechen kann es ja noch nicht. Wenn das Kind schreit versuchen Sie zuerst herauszufinden was der Grund für das schreien ist. Hat es hunger? Durst? Ist es müde oder hat es vielleicht Schmerzen? Vielleicht ist auch nur Langeweile der Grund...Mit der Zeit können Sie anhand des Schreiens erkennen was der Grund ist. Je nach Tonlage und Lautstärke ist ein Unterschied erkennbar, ob das Baby nun Hunger oder Schmerzen hat.
Oft helfen schon ein paar tröstende Worte, einige Berührungen oder ein sanftes Schaukeln. Es wird jedoch auch Situationen geben, in denen alle möglichen Beruhigungsversuche wie singen, herumtragen, reden, die Brustgeben etc. nichts nützen. Das kann die Nerven ganz schön strapazieren. Wichtig zu wissen für Sie in solch einer Situation ist, dass Babys nie grundlos schreien oder nur um Sie zu ärgern. Manchmal dient das Schreien auch dem Abbau von inneren Spannungen.
Neugeborene schreien meist nicht oder nur wenig - mit ca. 6 Wochen hat es das Maximum des täglichen Schreiens erreicht. Mit 3 Monaten ist das Verhalten spürbar flexibler. Dieser Entwicklungsschub macht sich auch beim Schreien bemerkbar, welches sich deutlich verringert.
Das schreien am Abend
Bei vielen Babys treten die intensiven Schreiphasen am späten Nachmittag oder gegen Abend auf. Dies ist für die Eltern sehr anstrengen, denn oftmals lässt sich das Baby kaum beruhigen. Die Ursache für dieses abendliche Schreien ist noch nicht ganz ergründet. Es kann sein, dass Ihr Kind zu viele Sinneseindrücke aufgenommen hat und es dadurch zu einer inneren Anspannung kommt. Das Schreien kann für Ihr Kind eine Entspannung hervorbringen.
Achten Sie auf einen regelmässigen Wechseln von Wachphasen und SChlafphasen und schützen Sie Ihr Kind von zu vielen äusserlichen Reizen.
Schreibabys
Wenn ein Baby in den ersten 3 Monaten sehr viel schreit kann es sich um die Drei-Monats-Koliken handeln. Das Schreien ist somit auf Bauchschmerzen zurückzuführen. Eindeutige Beweise gibt es jedoch nicht. Ein harter Bauch und eine rote Hautfarbe ist noch keine Diagnose für eine Kolik.
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