Baby Blues
Baby Blues
Die Geburt ist vorüber und das Neugeborene hat das Licht der Welt erblickt. Alles scheint perfekt und doch erleben viele Frauen nach der Geburt eine besondere Phase dieBaby Blues genannt wird.
Typische Merkmale sind:
- launisch
- oft am weinen
- sehr sensibel
- Gefühl der Unsicherheit
- sehr emotional
Der Baby Blues taucht oft dann auf, wenn die Mutter wieder nach Hause zurück kehrt. Dies hat sicherlich auch damit zu tun, dass die Mutter und der werdende Vater auf sich "allein" gestellt sind. Die Unterstützung des Pflegepersonals und der Hebamme vor Ort ist nicht mehr vorhanden. Oft scheint man mit der Situation überfordert.
Viele Mütter begleiten diese Symptome mit einem schlechten Gewissen. Endlich ist das seit 10 Monaten im Bauch getragene und von der Mutter beschützte Lebewesen auf der Welt. Ein Herzenswunsch ist in Erfüllung gegangen und trotzdem sind Sie permanent am weinen.
Der Baby Blues hat oft mit der 3 - 4 Tagen nach der Geburt eintretenden hormonellen Umstellung zu tun. Die Schwangerschaftshormone verschwinden und die Milchproduktion setzt ein.
Wie lange dauert der Baby Blues?
Diese Phase des Baby Blues dauert meistens nicht länger als ein paar Tage. Oftmals sind Sie auch nur an einem Tag davon betroffen. Falls Sie sich auch noch nach 2 oder 3 Wochen nach der Geburt schlecht fühlen, dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
Was kann man gegen den Baby Blues tun?
Sie als Mutter können eigentlich nichts dagegen tun. Denken Sie daran, dass es völlig normal ist und dass bis zu 80% der neugebackenen Mütter davon betroffen sind. Baby Blues ist auch keine Krankheit oder eine Depression und verschwindet von alleine wieder. Sie benötigen daher weder eine Behandlung noch medizinische Unterstützung.
Das einzige was Sie benötigen ist Ruhe, Zeit und Unterstützung durch Partner, Ehemann, Familie und Freunden.
Als Partner ist es wichtig, dass Sie iherer Frau oder Partnerin die nötige Unterstützung zukommen lassen. Kochen Sie für Sie, unterstützen Sie sie im Haushalt und reden Sie viel mit ihr und schenken Sie Trost. Erinnern Sie sie daran, dass es normal ist und dass viele Frauen davon betroffen sind. Geben Sie ihr das Gefühl, für Sie da zu sein und dass Sie sich zu 100% auf Sie verlassen kann. Sorgen Sie für ein ruhiges Umfeld und empfangen Sie nur gewollte Gäste. Entlasten Sie ihre Partnerin so gut es geht.
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